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Lexikon - Pappe

Pappe unterscheidet sich von Papier und Karton im wesentlichen durch die höhere flächenbezogene Masse (>600 g/m2), die größere Dicke und damit höhere physikalische Eigenschaften.

Da es technisch schwierig und unwirtschaftlich ist, auf der Maschine ein für Pappen ausreichend dickes einlagiges Vlies in einem Arbeitsgang herzustellen, presst man mehrere dünne Lagen in feuchtem Zustand aufeinander.

Zur Herstellung von "Wickelpappe" dienen Rundsiebmaschinen, bei denen das gebildete Faservlies naß auf eine sog. Formwalze gewickelt wird, bis die gewünschte Schichtdicke erreicht ist. Durch aufschneiden des Pappezylinders entsteht ein Bogen, der früher von Hand abgenommen wurde (Handpappe).

"Maschinenpappe" besteht in der Regel aus Lagen unterschiedlicher Zusammensetzung, wobei die Decklagen gewöhnlich aus dem hochwertigeren Material bestehen. Maschinenpappe stellt man durch Aufeinanderpressen von mehreren auf Rundsieb- und/oder Langsiebmaschinen gleichzeitig erzeugten Faservliesen her.

Die Benennung der Pappen erfolgt häufig nach dem verwendeten Rohstoff: z.B. Holzpappe (aus Holzstoff hergestellt), Graupappe (aus Altpapier). Oder nach ihrer Verwendung: (z.B. Kartonagenpappe, Dachpappe, Buchbindergraupappe, Karosseriepappe, Dekopappe).

Die Bezeichnung "Vollpappe" unterscheidet "massive" Pappen von der Wellpappe (mehrlagige Pappe, bestehend aus einer oder mehreren Lagen miteinander verleimter, glatter und gewellter Papierbahnen).



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Quelle: Verband Deutscher Papierfabriken e.V.: Papier ABC. (18.11.2003). In: VDP Online. URL: https://www.vdp-online.de



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